Pressemitteilung
Planungsstand 29.02.00

saldo
0173-9105397
www.heimat.de/saldo

Simultanhalle Köln
Städtische Ausstellungshalle für Junge Kunst
Volkhovner Weg 209 -211
www.simultanhalle.de

Vom 13. April - 30. April 2000 findet in der Simultanhalle in Köln eine saldo - Ausstellung statt

der Ort:
die Simultanhalle in Köln-Volkhoven ist einer der wenigen städtischen Ausstellungsorte in Köln, in denen ausschliesslich zeitgenössische Kunst präsentiert wird. Die lichte Halle wurde als Probebau zum Museum Ludwig gebaut und besitzt dieselbe auffällige Oberlichtsituation. Vor Baubeginn des Museums wollte man den Lichteinfall, der sich durch die aussergewöhnliche Dachkonstruktion ergibt, erproben. Die Organisation der Ausstellungen wird ehrenamtlich von Künstlern übernommen.

Simultanteam:
Wiltrud Föcking und Ivo Weber veranstalten in diesem Jahr eine Reihe von Ausstellungen, zu denen sie Künstlergruppen einladen . Die erste von fünf Gruppen ist nun saldo.

saldo
ist ein Arbeitsbegriff, unter dem verschiedene Künstler ( Musiker, Performer, Bildhauer, Maler, Djs, ) zusammenarbeiten. saldo fördert die Kooperation unter den Künsten und hinterfragt Ausstellungspraktiken. saldo ist die Differenz zwischen Soll und Haben. saldo organisiert, saldo lädt ein. saldo ist keine Person. Wir sind Teilnehmer an saldo. Elemente von saldo sind Ereignisse bzw. Handlungen.
saldo schläft in den Ausstellungen.
Die Künstler werden anwesend sein.

Programm

Vernissage:

Ostersamstag 22. April



Öffnungszeiten der Simultanhalle:
Freitag bis Sonntag 16-22 Uhr und Ostersamstag 16 Uhr bis Ostersonntag 22 Uhr durchgehend geöffnet. Das Publikum wird eingeladen, das Osterwochenende in der Simultanhalle zu verbringen.

Zur Ausstellung:
Es wird zwei Licht, bzw.-Ausstellungszustände geben:
  1. im Tageslicht:
    Skulpuren und Bilder
  1. in der Dunkelheit:
    Lichtbilder (Projektionen), Bildschirmbilder, Animationen (Beamer)

Beide Ausstellungsteile laufen simultan und je nach den Lichtverhältnissen treten Projektionen oder Gegenstände in den Vordergrund. Im Zwielicht vermischen sich die Ebenen.

Marcus Kaiser wird mit Frank Eickhoff an Sedimentaton II, einer Klanginstallation arbeiten.

Anfahrt:
mit der S-Bahn - Linie 11 bis Volkhovener Weg (Beschilderung folgen) mit dem Auto - A 57 Richtung Neuss, Abfahrt Köln - Chorweiler - Richtung Volkhoven (Beschilderung folgen)

Adressen und Ansprechpartner:

saldo:
Antje Menikheim, Mauritiuswall 68, 50676 Köln, fon 0173-9105397
aheim@koeln.heimat.de
Bernd Glaser, Linienstr.28, 40227 Düsseldorf, fon 0211-3983572
bglaser@duesseldorf.heimat.de
Bettina Meyer
meyer@duesseldorf.heimat.de

Simultanhalle:
Ivo Weber, Weyertal 24, 50985 Köln, fon 0221-9414607
Wiltrud Föcking, 0221-5502393

Teilnehmende Künstler:
Glaser, Bernd (Bildhauerei, Projektion) Düsseldorf
Kaiser, Marcus (Komposition) Düsseldorf
Knauff, Wolfgang (Medien) Aachen
Menikheim, Antje (Malerei) Köln
Meyer, Bettina (Bildhauerei) St. Petersburg
Stipesevic, Kruno (Malerei) Düsseldorf
Wagner, Günter M. (Dienstleistungen) Köln
Rummel, Stefan (Sounds) Nürnberg
Dj-Orchester (Musik) 6 Djs Nürnberg
Eickhoff, Frank (Elektronik) Düsseldorf


Im Paradigma vom Ganzen und seinen Teilen musste man irgendwo unerklärbare Eigenschaften unterbringen - sei es als Eigenschaften des Ganzen (das mehr ist als die Summe seiner Teile), sei es als Eigenschaften einer hierarchischen Spitze, die das Ganze repräsentiert. In der Theorie selbstreferenzieller Systeme wird dagegen alles, was zum System gehört, in die Selbstherstellung einbezogen und damit für den Betrachter entmystifiziert.
(aus soziale Systeme Niklas Luhmann)