Ben Leenen
 

Ben Leenen
                                                These fragments I have shored against my ruins T. S. Eliot

Es ist etwas Sonderbares um seine Vögel, seine Fische, seine Boote und Flugobjekte;
etwas seltsam Entrücktes liegt in seiner Menagerie rachitischer Katzen, abgehangener
Hummer und wohlwissender Eulen. Ben Leenen hat den Kopf voller Poesie und kleine
Notizbücher voller Ideen mit allem, was vom Tage übrig blieb. Er macht eine Kunst,
die flüchtig und fragil, versonnen und versponnen, anarchistisch und eklektisch ist.

Vordergründig erscheint es wie wildes, konfuses, spukhaftes Zeug, absolut poetisch,
sensibel, linkisch und voller Seele. Wem es nicht verrückt vorkommt, der wird es
verträumt finden. Es ist ein Charme des Anrührenden, des Unbekümmerten, ein Charme
von Aufrichtigkeit und Intensität, nicht einer der suggestiven Gesten und Gebärden.
Eine Intuition beherrscht die Bilder und ist größer als sie.

                                                (Auszug aus dem Text von Helga Scholl)







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