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Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 23. Juni 2003 "Bitchwatch" und Kettensägen-Show-Down Heersum -wieder einmal gerettet: Überflutungs-Abenteuerspektakel "Meersum"bietet genussvolles Landschaftstheater |
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| Abgetaucht: Regisseur Uli Jäckle, die Projektleiter Jürgen Zinke und Marion Schorrlepp sowie Autor Karl Miller locken auf den Meeresgrund | |||
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HEERSUM. Ein Held ist erst ein wahrer Held, wenn er einmal in seinem
Leben Heersum vor dem Bösen gerettet hat. Das konnte sich Indiana Jones
ebenso wie Asterix in den Jahren zuvor in ihr Helden-Tagebuch schreiben.
Auch dieses Jahr gibt es wieder eine große Herausforderung für Abenteurer
- vorausgesetzt sie sind nicht wasserscheu. Land unter an der Innerste.
Skrupellose Bösewichte treiben ihr Unwesen. Sie haben die Ebene geflutet.
Heersum in "Meersum" verwandelt. Sie zerhäkseln unschuldige Jungfrauen
zu Fischstäbchen und kaufen den umfluteten Dorfbewohnern ihr verlorenes
Land ab. "Meersum" heißt Abtauchen in die wogende Fantasiewelt der Heersumer Sommerspiele. Respektlos zum einen, aber liebevoll zum anderen wird die maritime Abenteuerwelt geplündert und unter Regie von Uli Jäckle in Bewegung versetzt. Im wahrsten Sinne. Denn Heersumer Theater ist nichts für Stubenhocker. Bereit zu einer folgenreichen Vorstellung stehen Rucksackträger, Familienbanden, Pärchen, Alt und Jung an der Astenbecker Scheune. "Bitte folgen Sie mir", lotst Jäckle immer wieder sacht das Publikum von Spielstätte zu Spielstätte. Vorbei am versunkenen Dorf, dem U-Boot-Schrottplatz oder den Schauplätzen unter dem Meeresspiegel, wo Fischstäbchen-Armee und Klein-Haie angriffslustig lauern oder Bikini-geschützte Sirenen versuchen, den Helden Sinn und Verstand zu rauben. Vorbei wandert das Publikum an weizen-wogenden Feldern, dem übergroßen,
stählernen U-Boot mit Treckerantrieb folgend. Landschaftsbilder und Wanderlust
vereinigen sich zu einem kulturellen Spaziergang, den Kulturpädagogen,
Vereine und Dorfbewohner gemeinsam auf die Beine gestellt haben. (c) Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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