Die "Steppings Stones for Thoughts" kann man als "Trigger" verstehen, manchmal nenne ich sie auch "radikale Freischwinger"- Gedankenpartikel, die extrem auf Kollisionssuche sind und unfaßbar schnell zu neuen Gedankeninhalten führen. Man erlebt die Geschwindigkeit des Witzes, der Erfindungskraft am eigenen Leibe. Ein- bis viermal pro Jahr kann ich mich als Opfer solcher spontan auftauchenden radikaler Freischwinger bezeichnen (Dauer, Stunden, Tage, Wochen). Danach gilt es auszusortieren, aufzuarbeiten, und dann hänge ich ohnehin in Projekten, die Monate bis Jahre verschlingen können.
Du fragst nach dem Unterschied von den "Theoretischen Objekten" und der Serie "State of the Art". "State of the Art" und die "Theoretischen Objekte" unterscheiden sich durch ihre Zeitlichkeit voneinander. Der "State of the Art" ist dem "Theoretischen Objekt" vorgeschaltet. Z. B. passiert das zeichnerische Darlegen im ersten Zustand sehr schnell. Die "Theoretischen Objekte" könnte man als Extrakte, kompakte Brühwürfel, aus dem "State" verstehen. Beide Phasen sind gleichermaßen "Stepping Stones for Thoughts".
Zur Zeit sitze ich gerade an einem "Theoretischen Objekt", einem Navigationsinstrument aus Pappe, das den hypothetischen Verlauf der Reizverarbeitung im menschlichen Gedächtnis (v)erklären soll.